Die "Umfahrung" der Markgrafenstraße trifft auf Unverständnis

Die Konstanzer Verkehrsbetriebe lassen seit einigen Tagen die Busse der Linie 6 am Gottmannplatz nach rechts zur Reichenaustraße abbiegen, und haben damit die Markgrafenstraße in beiden Richtungen vom Liniennetz "abgehängt". Gewiss ist die Situation am anderen Ende – Einfahrt in die Petershauserstraße – für die Busfahrer etwas heikel, aber sicher nicht die schwierigste Stelle im Starßennetz. Die Verkehrsbetriebe kaptulieren hier offenbar vor einigen Zweirad-Rambos, und spielen damit Busbenutzer/Fußgänger gegen Fahrradfahrer aus. Das kann es eigentlich nicht sein. Genau an der richtigen Stelle gibt es hier eine Ampel, die auf Impuls aus dem Bus so geschaltet werden könnte, dass die Busfahrer die Vorfahrt "einfordern", und  ungehindert wieder die bewährte Strecke befahren könnten. Das wird an anderen Stellen längst praktiziert. Bliebe als Gegenargument noch die Ignoranz von – nicht allen, aber leider zu vielen – Radfahrern, die glauben, Verkehrsregeln gelten nur für alle anderen, (besonders gut zu beobachten ist das z.B. am Zähringerplatz) und wären – zumal auf einer Fahrradstraße – auch mit Ampel-Rot nicht zu stoppen. Da müsste der KOD ansetzen. Die Vorstände der BGP haben in einem Schreiben an die Stadtwerke und Fraktionen ihren Einwand formuliert.

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 Grafik: Stadtwerke Konstanz

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