Widerspruch der BGP zum Torhaus

Am kommenden Dienstag, den  26.7.16 möchte die Verwaltung den Verkauf des „TORHAUS“ – Grundstückes durchpeitschen. Wir bitten eindringlich, diesem Vorhaben

Ihre Stimme zu verweigern.

Wir halten die Bebauung dieses Areals unter Verlust großer, herrlicher Bäume per se aber insbesondere mit dem angedachten Hotelklotz für städtebaulichen  Vandalismus.Es handelt sich hier nicht um eine „bedeutungslose Grünfläche“ wie ein Stadtrat 2015 äußerte, sondern um das Fenster zum  Herose – Park, damit zur Stadt. Eine Fläche, die stadtbildprägend als gepflegte Blumeninsel gestaltet werden sollte , auch als Kontra-

punkt zur Straßenschlucht  Reichenauer – Straße. Unter diesem Aspekt sollte das Objekt nochmals in Augenschein genommen werden !

Darüber hinaus würde ohne Not bei ohnehin prekärer Situation ein weiteres Parkplatz-

problem geschaffen. – Gewiß, es existiert  ein gültiger Bebauungsplan von 2003, aber dieser stellt nur  einen Planungshorizont dar, der jetzt, nach 13Jahren überdacht werden sollte.

Völlig inakzeptabel ist das Vorhaben der Verwaltung apodiktisch den Verkauf des Grundstücks entgegen dem Gemeinderatsbeschluß von 2015 ohne rechtskräftige Baugenehmigung durchzupeitschen. Dieses Vorgehen diskriminiert auf unerträgliche Weise die qualifizierte Einsprüche (derzeit in Freiburg anhängig) der Beschwerdeführer und setzt sich  damit auch über die Empfehlung des Gestaltungsbeirats hinweg. Die Absicht muss daher als undemokratisch (Stichwort „Bürgernähe“) bezeichnet werden. Ein vorgezogener Grundstücksverkauf präjudiziert eine unsteuerbare Baurealisierung, Beispiel. „Kompetenzzentrum“.

Bleibt die grundsätzliche Frage : „cui bono“ ? Der Stadt sicher nicht, isb. in Anbetracht des mickrigen Verkaufserlöses. Der Bevölkerung ? Wohl kaum.

Im Namen aller Beschwerdeführer und der Bürgergemeinschaft Petershausen hoffen wir auf Ihre Entscheidung im  Sinne unserer schönen Stadt Konstanz. Und…………nicht dass es so geht wie bei der Tägermoosallee, wenn bereits 41 Bäume gefällt sind !!

 

Dokumente:

BGP-Brief an den Gemeinderat


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