BürgerInnen melden sich zu Wort: Gedämpfte Freude am Benediktinerplatz

Wir zitieren aus unserem Webseiten-Artikel "Der Benediktinerplatz" (Schlusssatz): Die "Bürgergemeinschaft Petershausen" wird ein Auge darauf richten, wie dieser Platz in Zukunft für eine intensivere Nutzung als attraktive Freizeiteinrichtung und Begegnungszentrum noch besser gestaltet werden könnte, Zitatende.

Unsere Petershauser Mitbürgerin Frau Gisela Romero, Lehrerein a.D. spricht aus, was zahllose Spaziergänger, Passanten, Touristen, Besucher der Musikschule und des Archäologischen Landesmuseums empfinden: Die Gartenanlagen bei diesen stark frequendierten und kulturhistorisch bedeutsamen Einrichtungen an diesem Platz gehören offensichtlich zu den Stiefkindern der Konstanzer Image-Pflege. Wir sind ja in unserer Stadt vom Anblick unserer öffentlichen Grünanlagen wahrlich nicht verwöhnt, (vergleichende Seitenblicke nach Meersburg, Überlingen, Lindau u.a. drängen sich auf). Die beiden Gärten wurden einst attraktiv, und durchaus anspruchsvoll gestaltet, aber doch nicht, um sie in der Zukunft sich selbst zu überlassen, nachdem sich die Stadt mit der Gestaltung des ganzen Ensembles riesige Mühe gemacht hatte. Das Argument der Finanz- u. Personalknappheit für die vergleichsweise bescheidenen Folgekosten kann nicht unbegrenzt strapaziert werden.

Das Problem dieser "Ungepflegtheit" wird auch von den MitarbeiterInnen der Musikschule und des ALM bedauert, wie wir in persönlichen Gesprächen erfahren haben. Hinzu kommt hier ein gartenarchitektonisches Problem, nämlich daß die Anlage durch unzureichende Drainage stärkeren Niederschlägen und dadurch ausgelösten Kiesspülungen über den ganzen Platz offenbar nicht standhalten kann. Der eine Gully und die winzigen Rinnen (Bild) schaffen das nicht.

Frau Romero macht sich aber auch Gedanken, wie man die Freude an diesen Gärten wieder wecken, und die Zierpflanzen vom überwuchernden Unkraut trennen könnte wenn die städt. Gärtner dazu keine Zeit haben: Sie schlägt vor,  Bürger zu suchen, die jeweils für einzelne Zellen dieser Anlagen, – die ja schon vorgegeben sind – Patenschaften zur Pflege zu übernehmen. Das könnten bw. Schulen oder andere Einrichtungen für "Projekttage" oder Einwohner sein, die sich in solcher Weise engagieren möchten. Frau Romero würde sich selbst gerne daran beteiligen.

Garten an der Musikschule: sich selbst überlassen  Garten am Landesmuseum: fast nichts als Unkraut


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